Office Management
Genial und Einfach!
Moderne, fortschrittliche Office-Ablage gibt es das? Wir meinen "Ja", auch in Zeiten des Computers, Handy, IPhone usw.
Unsere Antwort auf oben benannte technische Geräte
Nun, Sie sollten sich einmal näher ansehen, wie viel Zeit für eine vernünftige Ordnung aufgewendet werden muss. Das mag für den privaten Haushalt wohl eher eine kleine Rolle spielen, doch im Büro hat man nicht so viel Zeit für die Ablage von Dokumenten ect. zur Verfügung. Selbst auf dem Computer, IPhone etc. muss eine entsprechende Ordnung geschaffen werden.
Prüfen Sie bitte, ob die Handhabung des Papiers, der Schriftstücke oder Dokumente, wie man sie heute nennt (beeinflusst von der elektronischen Datenverarbeitung) an Ihrem Schreibtisch und das Abheften in Briefordnern wirklich optimal ist.
Im Posteingang erhalten Sie eine Anzahl neuer Vorgänge, die Sie aus der Ablage zu bearbeiten haben. Was machen Sie damit? Lesen, zunächst beiseite legen, dann sortieren nach neuen oder alten Vorgängen, für die schon Schriftstücke vorhanden sind. Vielleicht liegen sie noch in einem Stapel in der Ablage, zusammen mit anderen Vorgängen, zusammen gehalten mit Büroklammern, Gummiringen oder Plastikhüllen. Neue Papiere müssen zugeordnet werden, dies ist oft zeitraubend. Die neuen Vorgänge bestehen meist aus einem Blatt Papier. Hier gibt es nichts zu klammern oder in Hüllen zu stecken. Also werden daraus zunächst ein oder mehrere Päckchen Papier, die in der Plastik-Ablage verschwinden.
First in first out
Da das zu beschwerlich ist, aus einem Stapel immer das unterste Päckchen hervorzuholen, nimmt man von oben weg. Ältere Vorgänge bleiben liegen.
Nach der Bearbeitung werden die Schriftstücke in einen Ablagekorb gelegt. Das
ist wirklich die schnellste und einfachste Ablage. Eine Auszubildende muss sich
der gefüllten Ablagekörbe annehmen. Die Blätter werden zuerst gelocht, müssen
grob sortiert und dann fein sortiert werden.

Die Arbeitsgänge im einzelnen sind folgende:
Es sind sage und schreibe 11 Vorgänge erforderlich, um ein Blatt Papier geordnet in einem Briefordner abzuheften. Aber dafür hat man auch eine gesicherte Ordnung. Jeder kann das Gesuchte nach dem festgelegten Ordnungsprinzip wiederfinden, vorausgesetzt, es wurde kein Fehler gemacht. Kaum einer kann sich vorstellen, dass das auch anders gemacht werden könnte.
Wenn man aber glaubt, nach diesem Aufwand hätte man Ruhe, ist man nicht selten getäuscht. Kommt z.B. eine Reklamation eines Kunden (Annahme Kundenablage) dann muss oft der ganze Vorgang mit mehreren Schriftstücken eingesehen werden. Da es üblich ist, in einer Ordnerablage nach Schriftgutart und nicht die geschlossenen Vorgänge nach Kunden abzulegen, befindet sich der gesuchte Vorgang aufgeteilt auf mehrere Aktenordner, z.B. Ordner für Korrespondenz, Bestellungen, Auftragsbestätigungen, Rechnungen, Lieferscheine u.a. Alle diese Briefordner, die manchmal beträchtliches Gewicht haben, einzeln oder geschlossen an den Arbeitstisch zu holen, ist mehr als unpraktisch. Da die Ordner für andere nicht zur Verfügung stehen. Was ist die Konsequenz, die Schriftstücke werden einzeln ausgeheftet und vielleicht in einer Klarsichthülle zur Bearbeitung an den Schreibtisch geholt.
Das Schlimme dabei ist, dass nach der Bearbeitung der Reklamation alles wieder in der oben beschriebenen Weise über den Ablagekorb abgeheftet werden muss. Das ist eine typische Vorgehensweise, die hier und da je nach Zielvorgabe etwas anders abläuft. An diesem Beispiel sollte gezeigt werden, wie Personal intensiv und damit Kosten intensiv eine Aktenordner-Ablage ist. Dass sie außerdem nach Erfahrungswerten das Doppelte an Raum einnimmt, sollte nachdenklich stimmen.
Aber wir müssen Ihnen als Leser nach dieser mühsamen Tour noch aufzeigen, wie
es auch anders laufen kann.
Nehmen wir ein modernes Ablagesystem wie Classei. Grundsätzlich wird nach
Vorgängen abgelegt. Vorgänge können sein: Bestellvorgänge von draußen oder nach
draußen, Bearbeitungseinheiten von Personal, Gegenständen, Sachthemen,
Namensakten, Texten, Ausarbeitungen, Steuerakten, Rechtsanwaltsakten,
Prozessakten und vieles andere mehr. Wenn man solche Vorgänge untersucht,
stellt man fest, dass der überwiegende Teil nur aus wenigen Schriftstücken
besteht. Die dicken großen Akten, die sich erst nach längerer Bearbeitungszeit
so 'dicke' gemacht haben, lassen sich meist vorteilhaft in kleine Einheiten
auflösen. Wenn man es geschickt anstellt, können die älteren Einheiten, die
meist nicht mehr gebraucht werden, in einer zweiten abgesonderten Ablage (oder
Archiv) abgestellt werden. Wir nennen so etwas: Ausdünnen. Warum soll man immer
schwere Akten mit sich schleppen, wenn man das meiste davon nicht mehr braucht.
Aus diesen Überlegungen und eingehenden Arbeitsstudien ergab sich eine überraschend einfache Lösung. In
Wirklichkeit brauchen wir keine robusten dickwandigen und starren Aktenordner,
sondern möglichst dünne, strapazierfähige Mappen.
Diese Mappen müssen stellfähig sein, so wie man Karteikarten in
Karteikästen abstellt. Die Erfahrung lehrt, das
die so genannten Einstellmappen aus dickem Karton weniger geeignet
sind. Trotz der Kartonstärke verbiegen sie sich leicht im abgestellten Zustand.
Sie werden rund und krauchen zusammen. Hinterher ist es nicht leicht, sie wieder
gerade zu biegen. Wie soll das aber gehen. Wir brauchen eine dünnwandige Mappe.
Um sie abzustellen, muss sie steh- oder standfest sein. Bei der Classei
Ablage haben wir das durch einen einfachen Trick erreicht. Wie Autobleche
durch Abkantungen stabil gemacht werden, so haben wir durch abgekantete
Seitenklappen der Mappen eine ausreichende Stabilität erreicht. Das war
gleichzeitig eine Antwort auf Hängemappen, die für den gleichen Zweck mit
aufwändigen Hängeschienen und Hängerahmen versehen werden müssen. All das
konnten wir einsparen und den größeren Platzbedarf dafür auch. Gleichzeitig
bilden die Seitenklappen eine seitliche Begrenzung für das inliegende
Schriftgut. So lässt sich der Schriftgutstapel in der Mappe in sauberer Ordnung
halten.
Ein weiteres Problem trat auf, die Mappen mit Reiter zu versehen. Sie sind
erforderlich, um die Mappen unterscheiden zu können und zugriffsfähig zu machen.
Die üblichen Plastikreiter und Metallreiter wie sie bei Hängeregistraturen
üblich sind, waren wegen der Dicke, Kosten und des Gewichts ungeeignet. Zudem
benötigten sie überwiegend Schlitzstanzungen an den Mappen, die wiederum
starkes, unzerreißbares Wand-Material erforderte. All das konnte vermieden oder
reduziert werden durch einen einfachen Reiter, ein spezielles
Selbstklebe-Etikett sozusagen. Ein starker Haftkarton wurde so gestanzt, dass
ein umfaltbares Beschriftungsfeld den Reiter im überstehenden Teil verstärkte
und gleichzeitig eine Anschlagkante lieferte, um den Reiter gerade und sicher
aufsetzen zu können.
Die Mappe haben wir Orga-Mappe genannt, weil sie organisatorisch
erstaunliches leisten kann. Die Reiter heißen allgemein dementsprechend
Orga-Tabs. Diesen einfachen Kartonreiter nennen wir Quick-Tab, weil er sich so
einfach und schnell aufsetzen lässt. Zum Abstellen fehlt jetzt nur noch der
Karteikasten (Orga-Box). Die Orga-Box, die wir verwenden, ist jedoch handlicher
und vielseitiger als ein üblicher Karteikasten. Damit haben sie praktisch
schon das ganze Classei Ablagesystem.
Sofern Sie nicht schon in der Praxis das Classei Ablagesystem kennen, werden Sie
sich anhand der Bilder eine Vorstellung davon machen können.
Vielleicht werden Sie jetzt verstehen, dass es kein Bla-Bla ist, wenn wir sagen, unsere Untersuchungen haben ergeben, dass es 10 - 12 x solange dauert, in einen Aktenordner abzuheften als in einer Orga-Mappe abzulegen. Im Schnitt können wir ca. 50% des Platzes bei Aktenordnern einsparen. Bei Hängemappen oder Hänge-Heftern sind die Voraussetzungen zu unterschiedlich. Wir haben Platzeinsparungen von 10% bis sogar 80/90%. Hängeregistraturen mit Einstellmappen kommen dem Classei Ablage-System ziemlich nahe, daher nur ca. 10% Platzeinsparung.
Wenn Sie mehr über das Classei Ablagesystem erfahren wollen, besuchen Sie einfach unsere Site map